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Chorreise nach Böhmisch Krumau

Oliver ist da, los kann's gehen!Am Freitag den 11.9.2015 ging der Männerchor zusammen mit den Ehefrauen auf Reisen. Diesmal führte der Weg nach Böhmisch Krumau. Eine faszinierende Weltkulturerbestadt an der Moldau.

Um 08:15 Uhr ging es los. Zum ersten Mal nach etlichen Jahren mit 15 Minuten Verspätung, da Olivers Bäcker die bestellten Minikuchen nicht rechtzeitig fertig hatte. Es lag also nicht an einem Sänger, daß die schon legendäre Pünktlichkeit dieses mal nicht geklappt hat.

Brotzeit nach MännerchorartUnser erster Halt fand an einem Rastplatz vor Linz in Österreich statt. Bei traumhaften Wetter gab es auch wieder das reichhaltige, leckere Frühstück. Wieder bog sich der Tapeziertisch mit Leberkäs, Fleischwurst, würzigem Käse, Essiggurken und, und, und… Zum Nachtisch genossen wir den Minikuchen. So gestärkt fuhren wir weiter zum Zisterzienserkloster in Vyssi Brod (Hohenfurth).

Hier lernten wir den sympathischen Reiseleiter Jarek Sýkora kennen, der uns das ganze Wochenende begleitete. Von Ihm erfuhren wir viel über die bewegte Geschichte des Klosters und über diverse Schätze die die Mönche bewahrt haben. Darunter eine wertvolle Bibliothek mit mehr als 70000 Büchern, sogar eine handschriftliche chinesische Bibel. Für Sänger besonders interessant war ein ausgestelltes Notenbuch. Auch eine Sammlung alter Altarbilder war beeindruckend. Der Männerchor konnte mit den Stücken "Das Morgenrot" und "Tebe Poem" die hervorragende Akustik genießen.

Kirchenfenster in Hohenfurth

Von hier aus fuhr der Bus weiter Richtung Böhmen. Vorbei an der malerischen Landschaft die Moldau entlang. Gegen 16:00 Uhr erreichten wir unser Ziel, das malerische Krumau. Dort bezogen wir unsere Herberge, das "Hotel Old Inn". Ein kleiner Stadtrundgang mit Herrn Sýkora zeigte uns die Schönheit der Stadt und warum diese Weltkulturerbe geworden ist.

Ankunft in Krumau

Der erste Tag endete in einem urigen, alten Kellergewölbe – den Treppen nach zu urteilen tief unter der Erdkruste. In diesem verschachtelten Gewölbe gab es nur dummerweise keinen Raum der für 42 Pesonen gedacht war. Davon ließen sich die Sänger aber nicht aufhalten, kurzerhand wurden Stühle und Bänke zusammengesucht und in den größten Raum gebracht. Da die Kellner auf so etwas nicht gefasst waren übernahmen einige der Reisenden, die in der nähe der Tür saßen, die Versorgung mit Getränken. Als Wolfgang und Peter ihre Akkordeons auspackten und aufspielten kam richtig gute Stimmung auf. Als das Lokal um 22:30 Uhr schließen wollte (also quasi am frühen Nachmittag), überzeugte Gabor das Management des Hotels, daß wir doch noch bis Mitternacht bleiben durften. So wurde aus einer nicht optimalen Situation ein sehr uriger und gelungener Abend.

Turm in WittingauNach einen ausgiebigen Frühstück reisten wir am Samstag morgen nach Trebon (dt. Wittingau). Eine schöne kleine Stadt in der wir viel über die geschichtlichen Zusammenhänge in der Region erfuhren. Weiter ging es wieder mit dem Bus nach Hluboká (dt. Frauenberg). Nach einem schönen ca. 800 Meter langen Spaziergang bergauf, sahen wir uns kurz das Jagdschloß an. Eine Besonderheit ist hier, daß außen an der Fassade echte Geweihe eingearbeitet sind. Schon erstaunlich, daß diese nach über 200 Jahren noch nicht verwittert sind.

Budweis war das letzte Ziel an diesem Tag. Hier konnten wir erst auf eigene Faust die Stadt erkunden und nach herzenslust Einkehren. Um 15:30 Uhr trafen wir uns dann wieder auf dem Hauptplatz und starteten mit Herrn Sýkora zu einer Stadtführung. Er erklärte uns wieder viel über die Stadt und zeigte uns auch kleine Besonderheiten wie ein kleiner Pflasterstein des Hauptplatzes. Dieser erinnerte an eine alte Hinrichtungsstätte. Auch nette und lustige Anekdoten zur Stadt Budweis wußte Herr Sýkora zu erzählen.

Nach diesen vielen neuen Eindrücken endete der Abend wieder mit einem gemütlichen Zusammensein mit Musik, Gesang und sogar Tanz.

Bayerischer Volkstanz in Böhmen

Am Sonntag Morgen besichtigten wir das weltbekannte Schloß über der Stadt Krumau. Es ist das zweitgrößte Schloß der ganzen Tschechei. Sehr faszinierend ist, wie gut die einzelnen Epochen und Stilrichtungen zu sehen sind.

Nach einem leckeren Mittagessen im Lokal "Weiße Frau", in dem wir die bekannt gute Böhmische Küche genossen, ging ein wunderbares Wochenende langsam zu Ende. Um 19:30 Uhr erreichten wir wieder Kirchseeon.

Mittagessen in der "Weissen Frau"

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei den Organisatoren sowie den Musikern bedanken und auch bei allen die unser leibliches Wohl mit vielen Leckereien verwöhnt haben.

Gruppenbild

Brigitte Grunwald

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